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Familie Räche (Leipzig)

Familie Räche

Leipzig
Ein Tag im Zeitraffer


Bösdorf / Elster



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Bösdorf lag etwa zwölf Kilometer südsüdwestlich vom Zentrum Leipzigs entfernt. Es besaß ungefähr gleiche Abstände von drei Kilometern von Knauthain im Norden, Knautnaundorf im Westen und Eythra im Süden. Östlich des Ortes flossen die Weiße Elster und der Elstermühlgraben. Heute befindet sich die ehemalige Ortslage am Nordrand des Zwenkauer Sees.
Bösdorf wurde erstmals 1277 als Boisdorf schriftlich erwähnt.Nordöstlich von Bösdorf wurde in den Jahren 1933 bis 1935 ein Stausee angelegt, der vom Elstermühlgraben gespeist, welcher bis in die 1970er Jahre den Hauptteil des Elsterwassers führte. Der offizielle Name des Sees war Elsterstausee Bösdorf.
1970 wurden Bösdorf und das benachbarte Eythra im Vorfeld des sich in Richtung der Orte ausbreitenden Tagebaus Zwenkau zum Bergbauschutzgebiet erklärt. In Vorbereitung der bergbaulichen Tätigkeit wurden die Elster und die Eisenbahnlinie nach Westen verlegt. Am 27. März 1974 wurde Bösdorf nach Eythra eingemeindet. Wegen der Erweiterung des Braunkohlentagebaus Zwenkau erfolgten von 1980 bis 1982 die Umsiedlung der Einwohner und der gleichzeitige Abriss und anschließend die Abbaggerung. Das Stahlgeläut der Kirche wurde 1981 in die Andreaskapelle im benachbarten Knautnaundorf eingebaut. Die Reinholdshainer Kirchgemeinde konnte 1983 die Orgel der Bösdorfer Kirche erwerben und in ihrer Dorfkirche einbauen lassen. Diese Orgel wurde 1866 vom bekannten Orgelbauer Urban Kreuzbach für die Bösdorfer Kirche gebaut.

Zwenkau (Anno)



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