J.Räche

Jürgens kleiner Block

Willkommen bei J.R

Wer bin ich.

Ich bin Rentner ( Baujahr 1958 )und habe eine ganze Bande treuer Vierbeiner hinter mir. Kati, Barry, Carlo, Ergo, Wutzeline,Kati II, Mona und Abby ( zuzüglich diverser Würfe von 1978 bis 1982 )  – jeder von ihnen hat mein Leben auf die eine oder andere Weise bereichert. Nicht von allen existieren heute Bilder, aber die Geschichten und das Lachen aber auch so manche Träne bleiben. Auch so manche Erfahrungen die man erst Sammeln musste und einige Fehler.  Viel Spaß beim Stöbern, Schmunzeln und Erinnern.

Viel Spaß ...J.Räche

Die Kohle nahm die Heimat,
das Schicksal zeriss die
Familie
Es gab auch einige Höhepunkte in meinem Leben, die ich nie vergessen werde – allen voran die Geburt meiner Kinder. Bei zwei von ihnen durfte ich dabei sein und miterleben, wie sie das Licht der Welt erblickten. Bei meiner ältesten Tochter gab es diese Möglichkeit damals leider noch nicht.

Wenn ich heute zurückblicke, muss ich aber auch ehrlich zu mir selbst sein: Bei meiner Ältesten war ich nicht der Wegbegleiter, der ich hätte sein sollen. Und auch bei meinen beiden jüngeren Kindern war ich durch meinen Beruf viel zu oft unterwegs. Teilweise habe ich über Jahre hinweg eine Sechs-Tage-Woche gearbeitet.

Heute weiß ich, dass sich manches im Leben nicht zurückholen lässt. Die Zeit mit den eigenen Kindern gehört dazu. Umso dankbarer bin ich für die Momente, die ich mit ihnen erleben durfte, und umso mehr bedaure ich die Momente, in denen ich nicht für sie da sein konnte.

Ich kann die Vergangenheit nicht ändern. Ich kann keine Stunden zurückholen und keine verpassten Augenblicke nachholen. Aber ich kann heute ehrlich damit umgehen. Ich kann anerkennen, wo ich Fehler gemacht habe, ohne die Liebe zu meinen Kindern infrage zu stellen. Denn eines war immer da, auch wenn ich es vielleicht nicht immer so zeigen konnte, wie es nötig gewesen wäre: meine Liebe zu ihnen. Die Familie ist einfach zu kurz gekommen in meinem Leben, obwohl sie mein einziger Halt im Leben war.

Eine Geschichte über den persönlichen Lebensweg von J.R., ehemals aus Bösdorf/Elster – einen Weg durch Deutschland, der vor 40 Jahren begann und schließlich zurück nach Leipzig führt

68 Jahre. Ein Leben.
Viele Orte. Eine verlorene Heimat.
Von Bösdorf/Elster, das der Braunkohle weichen musste, weiter nach Langenbuch ( Thüringen ) zurück nach Leipzig,1989 über Prag nach Biberach an der Riß, zurück nachPausa ( Vogtland ), Zeulenroda und in Schleiz ( fast 15 Jahre ) zurück nach Leipzig jetzt Markranstädt Stadt am See.
Diese Webseite ist der Versuch die Geschicht zu bewahren, die Geschichte dieses Weges: mit Fotografien, Dokumenten, Erinnerungen und persönlichen Geschichten. Sie erzählt von Orten, die noch existieren, von Orten, die verschwunden sind, und von einem Leben, das durch die Veränderungen seiner Zeit geprägt wurde.

J.R. – Ein Weg durch Deutschland zurück nach Leipzig

Von Bösdorf/Elster das der Braunkohle weichen musste ging der Weg über Langenbuch( Thüringen ), weiter zurück nach Leipzig, dann nach Biberach an der Riß, Pausa, Zeulenroda und Schleiz bis hin zurück nach Leipzig und Markranstädt. Das hatte ca 18 Umzüge zur Folge, da ja auch innerhalb der Orte ab und an ein Wechsel teils sein musste teils erwünscht war.

Auf der Suche nach Heimat – und was davon bleibt

Ich wurde 1958 in Zwenkau bei Leipzig geboren und wuchs in Bösdorf/Elster auf. Der Ort lag zwischen Eythra und Hartmannsdorf, direkt am Elsterstausee und an der B2. Für mich war Bösdorf meine Heimat – der Ort meiner Kindheit, meiner Erinnerungen und der Menschen, die mein Leben geprägt haben.


Doch diese Heimat sollte nicht bleiben.


Im Jahr 1980 begann der Abriss von Bösdorf für den Tagebau Zwenkau. Damit begann für mich eine lange Odyssee der Heimatlosigkeit – und zugleich eine Suche nach einem Ort, den ich wieder Heimat nennen konnte.


Mein erster Weg führte mich nach Langenbuch in Thüringen. Zunächst schien dort ein neuer und guter Lebensabschnitt zu beginnen. Eine ganz besondere Bedeutung bekamen dabei meine ersten Begegnungen mit den besten Freunden des Menschen – den Hunden.


Da war zunächst Kati, eine Schäferhündin mit Schutzhundprüfung. Kurz darauf kam Berry dazu, ein Schäferhundrüde, der eine konsequente und erfahrene Hand brauchte, aber im Grunde einen guten Charakter hatte.


Mit Berry begann für mich eine wichtige Lebensschule. Ich musste lernen, Verantwortung zu übernehmen, Grenzen zu setzen, Vertrauen aufzubauen und vor allem zu verstehen, dass Erziehung niemals nur den Hund verändert – sondern immer auch den Menschen selbst.


Die Hunde wurden zu einem wichtigen Teil meines Lebens und begleiteten mich auf meinem weiteren Weg. Sie haben mir auf ihre eigene Art gezeigt, was Vertrauen, Treue und Verantwortung bedeuten.


Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Zunächst traf mich ein Unfall, später kamen persönliche Schicksalsschläge hinzu. All das führte schließlich zu meiner Rückkehr nach Leipzig, nach Grünau.


Heute sehe ich diese Rückkehr als einen der größeren Fehler meines Lebens. Aber auch daraus habe ich gelernt: Nicht jeder Weg, den wir einschlagen, führt dorthin, wo wir hinwollen. Manchmal müssen wir Umwege gehen, Entscheidungen bereuen und mit Dingen leben, die wir nicht mehr ändern können.


Es folgten ca 10-12 Jahre über die man nicht Reden möchte.


Dann kam das Jahr 1989 – und plötzlich sollte sich mein Leben grundlegend verändern.
Und unbewusst mit meinen Entscheidungen damals,das gesamte Leben fast der ganzen Familie Räche !


Es ging zunächst nach Prag und von dort aus mit einem Sonderzug nach Biberach an der Riss. Die Entscheidung, mich damals in diesen Zug nach Prag zu setzen, war eine Entscheidung, deren Bedeutung ich zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht erkennen konnte.


Sie sollte nicht nur mein eigenes Leben verändern. Sie sollte für viele Menschen, die damals zum Teil noch Kinder waren erst später geboren wurden, der Anfang eines neuen Lebens und einer neuen Heimat werden.


In Biberach trafen schließlich große Teile der Familie Räche wieder zusammen – Menschen aus Leipzig, Bösdorf/Elster, Langenbuch und Bermsgrün im Erzgebirge. Es kamen Eltern,Bruder , Schwester, Cousin, Onkel und Tanten.


Was damals niemand ahnen konnte: Biberach an der Riss sollte für einen großen Teil unserer Familie zu einer neuen Heimat werden die sie ohne meine Entscheidung niemals kennengelernt hätten.


Wenn ich heute auf diesen Weg zurückblicke, sehe ich nicht nur die Orte, an denen ich gelebt habe. Ich sehe Menschen, Entscheidungen, Verluste, Fehler, Freundschaften und Begegnungen, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.


Ein Gedanke für die Zukunft


Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis, die ich aus meinem Leben weitergeben möchte:


Haltet eure Erinnerungen fest. Vergesst nicht, woher ihr kommt.


Orte können verschwinden. Häuser können abgerissen werden. Landschaften können sich verändern. Menschen, die uns wichtig waren, werden irgendwann nicht mehr da sein. Aber solange wir uns erinnern und unsere Geschichten weitererzählen, geht das, was einmal war, nicht vollständig verloren.


Meine Heimat Bösdorf gibt es so nicht mehr. Trotzdem ist sie ein Teil von mir geblieben.


Und vielleicht ist genau das Heimat: Nicht unbedingt ein Ort, an den man jederzeit zurückkehren kann, sondern etwas, das man in seinem Herzen mit sich trägt.


Für die Zukunft wünsche ich mir, dass diejenigen, die nach uns kommen, ihre eigenen Wege gehen, ihre eigenen Entscheidungen treffen und auch aus Fehlern lernen dürfen. Aber ich hoffe ebenso, dass sie dabei nie vergessen, wo ihre Wurzeln liegen und welche Menschen vor ihnen diesen Weg gegangen sind.


Denn unser Leben besteht nicht nur aus dem, was vor uns liegt.


Es besteht auch aus dem, was hinter uns liegt – und aus den Spuren, die wir für diejenigen hinterlassen, die nach uns kommen.

Beste Freunde

Der Liebe Gott beging einen großen Fehler !
&
Er gab unseren besten Freunden, den Hunden ein zu kurzes Leben.

Mona die größte Hilfe meines Lebens.
Eine Hommage an Mona

Mona – eine kleine Mischlingshündin, halb King Charles, halb Terrier, aber vor allem eine Seele von Hund.
Eine Seele mit dem Charakter eines besten Freundes.

Als kleines Fellknäuel kam sie vom Bauernhof zu uns. Eigentlich sollte sie der Familienhund sein und weniger meiner, denn ich war beruflich viel unterwegs. Doch das Schicksal hatte andere Pläne.

Nach der Trennung wurde Mona meine ständige Begleiterin.
Wo ich war, war auch Mona.

Sie bestimmte meinen Tagesablauf, meinen Arbeitsrhythmus und irgendwie auch mein ganzes Leben. Ohne dass sie es wissen konnte, sorgte allein ihre Anwesenheit für eine gewisse Ordnung und Struktur – in einer Zeit, in der ich selbst sonst vielleicht verloren gewesen wäre.

Sie war einfach da.

Sie begleitete mich auf tausenden Kilometern. Im LKW, auf der schmalen Schlafpritsche, ebenso wie im PKW und im Urlaub. Ganz gleich, wohin es ging – Mona war dabei. Nie beschwerte sie sich, nie kam ein klagender Laut von ihr. Sie nahm das Leben so an, wie es kam, solange wir nur zusammen waren.

Aus einem kleinen Fellknäuel war längst viel mehr geworden:
mein Wegbegleiter, mein Ruhepol, mein Freund und ein Teil meines Lebens.

Leider hatte uns das Schicksal nur ungefähr zehn gemeinsame Jahre geschenkt.

Als Mona gehen musste, ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Gerade in einer Zeit, in der ich selbst schwer krank war und mit meinem eigenen Leben kämpfen musste, verlor ich auch sie. Und vielleicht war es gerade deshalb so unerträglich – weil sie mich durch so vieles hindurch begleitet hatte und nun plötzlich nicht mehr da war.

Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden.
Ich glaube, manche Wunden heilen nie. Man lernt nur, mit ihnen zu leben.

Mona hat keine großen Worte gebraucht. Sie musste nichts erklären und nichts versprechen. Ihre Nähe allein war genug.

Lieber Gott, du hast einen großen Fehler gemacht.
Warum gibst du unseren besten Freunden nur so wenig Lebenszeit auf dieser Erde?

Zehn Jahre sind viel zu wenig für ein ganzes Leben voller Liebe.
Viel zu wenig für all die Wege, die wir gemeinsam gegangen sind.
Viel zu wenig für einen Freund, der niemals gefragt hat, was du ihm zurückgeben kannst.

Aber vielleicht bleiben unsere besten Freunde auf eine andere Weise bei uns.

In Erinnerungen.
In den kleinen Dingen des Alltags.
In einem Platz, an dem sie immer gelegen haben.
In einem Blick zurück auf die gemeinsamen Jahre.

Und tief im Herzen.

Mona, du warst nicht einfach nur ein Hund.
Du warst mein Freund.
Mein Begleiter.
Mein Halt.
Ein Teil meines Lebens.

Danke für jeden Kilometer.
Danke für jeden gemeinsamen Tag.
Danke für deine bedingungslose Treue.

Und wenn es irgendwo einen Ort gibt, an dem wir uns wiedersehen, dann hoffe ich, dass du dort auf mich wartest – genauso geduldig, genauso treu und genauso selbstverständlich, wie du es hier auf Erden getan hast.

Bis wir uns wiedersehen, kleine Mona.
Du wirst immer ein Teil von mir bleiben.
Mona
Monas erster Tag in unserer Familie eine Hand voll Hund
Kati II
Kati II hier im Alter von ca 7 Monaten, das Energiebündel wird langsam ruhiger.
Wutzeline
Der erste Hund in unserer Familie nach ca 15 Jahren ohne Hunde ...

Kati II auch sie kam als Welpe aus dem Tierheim zu uns

Kati II kam als Welpe aus dem Tierheim zu uns, sie war ein Kamphund Mischling und wurde zusammen mit 3 Geschwistern und Mutter im Tierheim abgegeben.
ein absoluter Sanfter Hund der sich und sein Herrchen aber verdeitigen konnte,
selten hatte ich solch gelehrigen Hund Ausgebildet zum Schutzhund.

Der Kulki – unser kleines Stück Urlaub vor der Haustür.

Leider hat mir mein gestohlenes Fahrrad momentan einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Zu Fuß bin ich seit meinem Herzinfarkt leider nicht mehr so gut unterwegs, dass ich mal eben gemütlich bis zum See spazieren könnte.

Und wer darunter ganz besonders leidet? Abby!
🐶💦

Denn Abby liebt den Kulki und vor allem das Wasser. Sobald sie Wasser sieht, gibt es für sie kein Halten mehr – da wird getobt, geplanscht und wahrscheinlich innerlich schon der nächste Sprung ins kühle Nass geplant.
😂

Während ich also momentan etwas unfreiwillig auf „Kulki-Entzug“ bin, sitzt Abby vermutlich zu Hause und fragt sich: „Wann fahren wir endlich wieder zum See?“
😄

Bleibt nur zu hoffen, dass sich bald eine Lösung findet, damit wir beide wieder regelmäßig an den Kulki kommen. Denn was gibt es Schöneres, als bei glasklarem Wasser und Sonnenschein am See zu sitzen – und einem glücklichen Hund beim Planschen zuzusehen?
❤️🌊🐾

© Copyright J.Räche